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Newsletter zur biologischen Vielfalt in Landwirtschaft und Ernährung

13. Ausgabe vom 22.05.2020
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Liebe Leserinnen und Leser,

diese Krisen-Zeit, in der das Leben weltweit nahezu still steht, hat auch Auswirkungen auf das Geschehen rund um die biologische Vielfalt. Viele Veranstaltungen und internationale Konferenzen wurden abgesagt, Verhandlungen zu wichtigen Themen der biologischen Vielfalt wurden vertagt. Auch wenn virtuelle Formate durch die reduzierten Reisen per se gut für Klima und biologische Vielfalt sein können, alles kann nicht digital ersetzt werden.

Die Schließung der Gastronomie hat auch den Vermarktern von Produkten gefährdeter Rassen und Sorten zu schaffen gemacht, um nur ein Beispiel zu nennen. Dennoch oder gerade deshalb lohnt sich ein Blick in eine soeben erschienene Studie über die Vermarktung von Produkten gefährdeter Haustierrassen. Darüber hinaus finden Sie viele Hinweise auf wirklich tolle Projekte.

Statt der üblichen Berichte von Veranstaltungen und Gremien erwarten Sie diesmal Hinweise auf eine besonders lange Reihe interessanter Publikationen.

Zu guter Letzt haben wir noch eine richtig gute Nachricht: die Rettung des extrem gefährdeten Leicoma-Schweins. Daran sind wir nicht ganz unbeteiligt, worauf wir auch ein bisschen stolz sind.

Alles Gute, bleiben Sie gesund.
Ihr IBV


Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Der Newsletter erweitert das bestehende und Ihnen vielleicht schon bekannte News-Angebot des IBV unter www.genres.de.Sie haben jederzeit die Möglichkeit, sich hier vom Newsletter abzumelden.

Meldungen
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Leicoma Schwein vor dem Aussterben gerettet

(ibv) Zum Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt am 22. Mai 2020 gibt es eine Erfolgsmeldung aus der Schweinezucht: Das Leicoma Schwein, die am stärksten gefährdete einheimische Schweinerasse, erholt sich. Als nur noch ein Betrieb die Leicoma Schweine züchtete, startete das IBV einen Aufruf nach interessierten Züchtern. Mit Erfolg. Heute gibt es wieder über 100 Zuchttiere. In mehreren Bundesländern gibt es eine Förderung für die Zucht des Leicomas. Ein Erfolg, an dem Züchter und Politik gemeinsam mitgewirkt haben. Das Fleisch des Leicoma Schweins ist bekannt für seine hohe Qualität. Probieren könnte bald häufiger möglich sein.

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EU-Kommission stellt neue Biodiversitätsstrategie vor

(ibv) Die Europäische Kommission hat ihre aktualisierte Biodiversitätsstrategie vorgestellt, in der sie die Ziele bis 2030 formuliert, und Maßnahmen vorschlägt, wie der Verlust der Biologischen Vielfalt gestoppt werden kann. Zeitgleich mit der Biodiversitätsstrategie veröffentlichte die Kommission auch die "Farm-to-Fork-Strategie" zur Landwirtschaft. Beide Strategien sind Elemente des "European Green Deal". Neues BÖLN-Projekt zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung regionaler Hühnerrassen gestartet. Das IBV hat die Projektentwicklung unterstützt.

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Nutztierrassen erfolgreich vermarkten - Empfehlungen für Praktiker

(geh) Das Projekt „Vermarktungskonzepte für Produkte von gefährdeten Nutztierrassen“ hat Empfehlungen für Praktiker in seinem Schlussbericht veröffentlicht. Mit Studien zur Verbraucher-kommunikation und mit Verkaufstests im Lebensmitteleinzelhandel wurde das Potenzial von Vermarktungsstrukturen und die Anforderungen daran untersucht. Vor allem die Vermarktung seltener Nutztierrassen als regionale Spezialitäten ist vielversprechend. Das Projekt wurde vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖLN) gefördert und vom Fachgebiet Agrar- und Lebensmittelmarketing der Universität Kassel und der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) durchgeführt.ide- und Teichlandschaft wurde ein Projekt zur Erhaltung der einheimischen Hühnerrasse Sachsenhuhn gestartet.jekt zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung regionaler Hühnerrassen gestartet. Das IBV hat die Projektentwicklung unterstützt.

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Rettungsaktion für das Sachsenhuhn im Biosphärenreservat Oberlausitz

(ibv) Das Sachsenhuhn ist eine einheimische Hühnerrasse, die in die höchste Gefährdungs-kategorie „Extrem gefährdet“ eingestuft ist. Es ist sowohl für die Eier- als auch für die Fleischproduktion geeignet. Besonders die einfache Aufzucht und die hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Klimabedingungen machen diese Rasse sehr interessant. Das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft startete nun einen Aufruf zur Übernahme von mehreren Hundert Küken. Die Resonanz darauf war groß, über 300 Interessierte, überwiegend aus der Region, hatten sich gemeldet. Die Nachfrage nach den Küken war viel größer als das Angebot. Vielleicht ist dieses erfolgreiche Beispiel Ermunterung für weitere Rettungsaktionen.

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Regionale Zweinutzungshühner für den Öko-Landbau

(ibv) Ein neues BÖLN-Projekt zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung regionaler Hühnerrassen ist jetzt gestartet. Das dreijährige Projekt untersucht die Eignung von sechs lokalen und gefährdeten Hühnerrassen wie die Ostfriesische Möwe oder das Mechelner Huhn für die ökologische Landwirtschaft. Mittels Kreuzungszüchtung sollen auf Basis dieser alten Rassen neue Zweinutzungshühner entwickelt werden, die für eine wirtschaftlich tragfähige Haltung in der landwirtschaftlichen Praxis geeignet sind. Neues BÖLN-Projekt zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung regionaler Hühnerrassen gestartet. Das IBV hat die Projektentwicklung unterstützt.

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Tausende Gärten – Tausende Arten

(ibv) „Tausende Gärten - Tausende Arten“ möchte Lust auf das Gärtnern mit einheimischen Wildpflanzen machen. Das Projekt, an dem die Deutsche Gartenbaugesellschaft und der Wissenschaftsladen Bonn beteiligt sind, gibt Informationen und Unterstützung für alle, die ihren Garten naturnah gestalten wollen. Um geeignetes Saat- und Pflanzgut anbieten zu können, wird ein Netzwerk aus Saatgutbetrieben, Gärtnereien, Gartenbaumärkten und Baumschulen aufgebaut. Dazu sind noch Mitmachakteure wie Gärtnereien, Gartencenter, Kommunen, GärtnerInnen eingeladen. Wer schon einen Garten mit einheimischen Pflanzen hat, kann sich jetzt für eine Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze bewerben.
Das Projekt „Tausende Gärten - Tausende Arten“ mDas Projekt „Tausende Gärten - Tausende Arten“ möchte Lust auf das Gärtnern mit einheimischen Wildpflanzen machen. Das Projekt gibt Tipps für die naturnahe Gestaltung von Gärten, ob groß oder klein.  Dafür werden noch Mitmachakteure wie Gärtnereien, Gartencenter, Kommunen, Gärtnerinnen gesucht.  
Wer schon einen Garten mit einheimischen Pflanzen hat, kann sich jetzt für eine Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze bewerben.  An dem Projekt sind unter anderem die Deutsche Gartenbaugesellschaft und der Wissenschaftsladen Bonn beteiligt.
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Wer schon einen Garten mit einheimischen Pflanzen hat, kann sich jetzt für eine Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze bewerben.  An dem Projekt sind unter anderem die Deutsche Gartenbaugesellschaft und der Wissenschaftsladen Bonn beteiligt.
reservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft wurde ein Projekt zur Erhaltung der einheimischen Hühnerrasse Sachsenhuhn gestartet.jekt zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung regionaler Hühnerrassen gestartet. Das IBV hat die Projektentwicklung unterstützt.

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Unterstützung für das europäische Evaluierungsnetzwerk EVA

(ibv) Ein Netzwerk lebt vom Austausch – dass dieser auch virtuell stattfinden kann, haben die Beteiligten im europäischen Evaluierungsnetzwerk EVA gezeigt und ihre in Frankreich, Italien und Deutschland geplanten Treffen in Folge der Corona-Krise kurzerhand erfolg-reich als Online-Meetings abgehalten. Seit Juli 2019 unterstützt das BMEL ein Projekt, das sich mit der Charakterisierung und Evaluierung von genetischen Ressourcen beschäftigt. Zunächst wurde die Forschung zu Weizen, Gerste und bestimmten Gemüsearten (Karotten, Salat, Paprika) begonnen. Zum Ende des Jahres kam das Netzwerk für Mais dazu. Die Daten, Erkenntnisse und die genetischen Ressourcen aus den jeweiligen Netzwerken sollen langfristig für Forschung und Züchtung zur Verfügung stehen.(bfn)  Deutschlands Weinberge sollen bunter und vielfältiger werden. Noch ist die Arten- und Strukturvielfalt dort oftmals gering. Im Bundesprogramm Biologische Vielfalt ist deshalb jetzt ein Projekt gestartet, das bundesweit Weinbaubetriebe dabei unterstützt, die Biodiversität in der Reblandschaft zu fördern. Dazu haben sich der Verband für nachhaltigen Weinbau Fair and Green e.V. und die Hochschule Geisenheim zusammengeschlossen. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Projekt „AMBITO – Entwicklung und Anwendung eines modularen Biodiversitäts-Toolkits für den Weinbau in Deutschland“ mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über sechs Jahre mit insgesamt rund 4,4 Mio.
Euro.

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Biologische Vielfalt in den Weinbergen

(ibv) Deutschlands Weinberge sollen wieder bunter und vielfältiger werden. Oft ist die Arten- und Strukturvielfalt dort gering. Im Bundesprogramm Biologische Vielfalt ist deshalb jetzt ein Projekt gestartet, das bundesweit Weinbaubetriebe dabei unterstützt, die Biodiversität in der Reblandschaft zu fördern. Dazu haben sich der Verband für nachhaltigen Weinbau Fair and Green e.V. und die Hochschule Geisenheim zusammengeschlossen. bau Fair and Green e.V. und die Hochschule Geisenheim zusammengeschlossen. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Projekt „AMBITO – Entwicklung und Anwendung eines modularen Biodiversitäts-Toolkits für den Weinbau in Deutschland“ mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über sechs Jahre mit insgesamt rund 4,4 Mio.
Euro.

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Saison-Lieblinge - Kampagne für Sortenvielfalt

(ibv) Die Schweizerische Nichtregierungsorganisation ProSpecieRara hat eine Öffentlichkeits-Kampagne gestartet, und wirbt damit für die Vielfalt von regionalen und seltenen Gemüsesorten. Zu allen vier Jahreszeiten werden die für die Saison typischen Gemüsesorten auf kreativen Werbeplakaten vorgestellt. Schon seit einigen Jahren gibt es in der Schweiz seltene und regionale Gemüsesorten im Lebensmitteleinzelhandel zu kaufen.  (bfn)  Deutschlands Weinberge sollen bunter und vielfältiger werden. Noch ist die Arten- und Strukturvielfalt dort oftmals gering. Im Bundesprogramm Biologische Vielfalt ist deshalb jetzt ein Projekt gestartet, das bundesweit Weinbaubetriebe dabei unterstützt, die Biodiversität in der Reblandschaft zu fördern. Dazu haben sich der Verband für nachhaltigen Weinbau Fair and Green e.V. und die Hochschule Geisenheim zusammengeschlossen. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Projekt „AMBITO – Entwicklung und Anwendung eines modularen Biodiversitäts-Toolkits für den Weinbau in Deutschland“ mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über sechs Jahre mit insgesamt rund 4,4 Mio.
Euro.

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Sortenschätze im Ladenregal

(vern) Alte Gemüsesorten, u.a. mit den Namen 'Purple Plum', 'Rundes Gelbes' oder 'Berliner Markthallen' werden ab Juni im Hofladen der Domäne Dahlem in Berlin angeboten. Das Saatgut stammt aus Genbanken, die Sorten werden durch das SaatGut-Erhalter-Netzwerk-Ost erhalten. Die Markteinführung wird wissenschaftlich durch das Projekt ZENPGR begleitet. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, vergessene Gemüsesorten auf dem Markt zu etablieren, um Sortenvielfalt zu sichern und öfter auf die Teller zu bringen.ds Weinberge sollen bunter und vielfältiger werden. Noch ist die Arten- und Strukturvielfalt dort oftmals gering. Im Bundesprogramm Biologische Vielfalt ist deshalb jetzt ein Projekt gestartet, das bundesweit Weinbaubetriebe dabei unterstützt, die Biodiversität in der Reblandschaft zu fördern. Dazu haben sich der Verband für nachhaltigen Weinbau Fair and Green e.V. und die Hochschule Geisenheim zusammengeschlossen. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Projekt „AMBITO – Entwicklung und Anwendung eines modularen Biodiversitäts-Toolkits für den Weinbau in Deutschland“ mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über sechs Jahre mit insgesamt rund 4,4 Mio.
Euro.

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Standardisierte Nisthilfe für ein Wildbienen-Monitoring in Agrarlandschaften

(ti) Nisthilfen sind prädestiniert als Erfassungs-methode für ein Monitoring in Agrarlandschaften. Denn sie ermöglichen es, neben der Erfassung des Artenspektrums trophische Interaktionen zu quantifizieren. Über eingetragenes Nistmaterial können Rückschlüsse auf Nahrungsressourcen gezogen werden und die Auswirkungen von Pestizidrückständen auf die Bienenvitalität abgeschätzt werden. Da bisher eine standardisierte Nisthilfe fehlt, wird ein Prototyp entwickelt, der optimale Nistbedingungen bietet und gleichzeitig automatisiert tages- und jahreszeitliche Aktivitäten von Wildbienen erfasst.

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Landesdialog Regionalitätsstrategie NRW

(regionalbewegung nrw) Unter Federführung der Regionalbewegung NRW läuft seit Januar 2019 das Projekt „Landesdialog Regionalitätsstrategie NRW - Zukunftschancen für Regionalvermarktung, Biodiversität und bäuerliche Betriebe“. Das Vorhaben besteht aus einem Dialogprozess zwischen relevanten Akteuren aus der Landwirtschaft, dem Naturschutz, der Wissenschaft sowie Regionalvermarktungs-initiativen, die sich zu einem Netzwerk Regionalitäts-strategie NRW zusammengeschlossen haben. Bis Ende 2021 soll eine Regionalitätsstrategie erarbeitet und ein Handlungsfahrplan mit Vorschlägen einer regionalen Vermarktung nachhaltig erzeugter Lebensmittel erstellt werden.

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Neues Beratungsinstrument für Landwirte

(ibv) Für Landwirte, die an Biodiversitätsberatung interessiert sind, gibt es jetzt ein neues Beratungsinstrument, das Biodiversity Performance Tool (BPT). Es wurde im Rahmen der EU-Life-Initiative Food&Biodiversity entwickelt. Anhand von 78 Kennzahlen und Indikatoren erstellt das Tool einen Überblick über die Stärken und Potenziale des Betriebs und gibt Empfehlungen, wie der Schutz der Biodiversität auf dem Betrieb verbessert werden kann. Werden die Ergebnisse der umgesetzten Maßnahmen regelmäßig eingetragen, ermöglicht es ein Monitoring der Entwicklung der Biodiversität auf dem Betrieb.

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Ernteerhebung forstliches Saatgut 2019

(ibv) Im aktuellen Baumschuljahr 2019 wurden überdurchschnittlich gute Ernten bei den Baumarten Große Küstentanne und Roteiche erzielt. Gute Erntemengen im Vergleich zu den letzten 10 Jahren gab es auch bei den beiden Birkenarten, der Esskastanie, Rotbuche, Robinie und Douglasie. Hingegen konnten bei den heimischen Eichenarten (Stiel- und Traubeneiche) nur geringe Mengen eingebracht werden. Die jährlichen Erntemengen werden von der BLE erfasst und online bereitgestellt.

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Förderprogramme/Bekanntmachungen/Ausschreibungen
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Informationen für Privatwaldbesitzer über Fördermöglichkeiten

(ibv) Privatwaldbesitzer können sich ab sofort über Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung beim Waldbau und bei der Bewältigung der Schäden durch Extremwetterereignisse informieren. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) hat dazu ein Webangebot und eine Broschüre erstellt. Die verschiedenen Fördermöglichkeiten der Länder, des Bundes und der EU werden gesammelt dargestellt.

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Publikationen
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Neues Journal für Genetische Ressourcen

(bfn) Im Rahmen des EU-Projektes GenRes Bridge, an dem auch das IBV beteiligt ist, wird ein neues  Open-Access und Peer-Reviewed Journal aufgelegt.  In dem Journal „Genetic Resources“ werden Beiträge zu Methoden, Strategien, politischen Richtlinien oder Fallstudien zur Dokumentation, dem Management, der Charakterisierung und dem Erhalt genetischer Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht. Das Journal ist frei zugänglich. Beiträge können ab sofort eingereicht werden. Die erste Veröffentlichung ist für Juni 2020 geplant.

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FAO Aquakultur Newsletter

(ibv) Aquakultur spielt eine wichtige Rolle im globalen Ernährungssystem. Die FAO gibt zu diesem Thema einen Newsletter heraus. Die aktuelle Ausgabe  berichtet beispielsweise über die im Oktober in Shanghai stattfindende Globale Aquakulturkonferenz, auf der die Entwicklung der Aquakultur, ihre Chancen und Herausforderungen beleuchtet werden sollen. Zudem soll geprüft werden, welchen Beitrag die Aquakultur für eine globale nachhaltige Entwicklung leistet, und wie sie als globaler, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger Nahrungsmittelproduktionssektor gefördert werden kann. Darüber hinaus gibt es noch weitere spannende Beiträge, unter anderem zum Globalen Informationssystem zu den aquatisch genetischen Ressourcen.

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Wissenschaftler sehen erheblichen Verbesserungsbedarf bei der GAP-Reform

(ti) Die aktuellen Reformvorschläge der EU-Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) werden nicht ausreichen, um den Druck der Landwirtschaft auf die natürlichen Ressourcen deutlich zu reduzieren. So bewertet ein Team aus 21 Autoren, unter Beteiligung von Mitarbeitern des Thünen-Institutes, den aktuellen Entwurf. Die Wissenschaftler benennen 10 Handlungsfelder, in denen erhebliche Veränderungen notwendig sind, um die GAP nachhaltiger zu gestalten und die bereitgestellten Mittel effizienter einzusetzen. Über 3.600 Wissenschaftler unterzeichneten das Positionspapier.

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Perspektiven für ein Langzeit-Bienendiversitätsmonitoring

(jki) Das Julius Kühn-Institut für Bienenschutz entwickelt im Projekt MonViA ein Honig- und Wildbienen-Monitoring. Eine Langzeitstudie zeigt die Auswirkungen des Klimas auf die Leistungsfähigkeit von Honigbienenvölkern. Basierend auf den Klimawandelprognosen für Deutschland für die nächsten 30 Jahre wird eine potenzielle Ertragssteigerung von bis zu 0,8 kg Honig pro Volk vorhergesagt. Weitere Perspektiven für ein Langzeit-Bienenvitalitätsmonitoring werden aufgezeigt.

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Dramatischer Schwund an Nahrungspflanzen für Insekten

(uni bonn) Der Schwund von Insekten wird mit drei Faktoren in Zusammenhang gebracht: Lebensraum-verlust, Pestizideinsatz und Verringerung der Blüten-pflanzenvielfalt. Eine aktuelle Studie hat erstmals gezeigt, wie dramatisch sich die Verfügbarkeit von Nahrungspflanzen für unterschiedliche Gruppen von Blütenbesuchern in den letzten 100 Jahren verringert hat. Sowohl die Menge an Nahrungspflanzen, als auch ihre Vielfalt hat stark abgenommen. Dies betrifft insbesondere spezialisierte Blütenbesucher, wie Wildbienen, die auf eine große Vielfalt von Nahrungsquellen angewiesen sind. tet, das bundesweit Weinbaubetriebe dabei unterstützt, die Biodiversität in der Reblandschaft zu fördern. Dazu haben sich der Verband für nachhaltigen Weinbau Fair and Green e.V. und die Hochschule Geisenheim zusammengeschlossen. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Projekt „AMBITO – Entwicklung und Anwendung eines modularen Biodiversitäts-Toolkits für den Weinbau in Deutschland“ mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über sechs Jahre mit insgesamt rund 4,4 Mio.
Euro.

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Tagungsbericht Demonstrationsbetriebe für Artenvielfalt

(bfn) "Demonstrationsbetriebe – Was macht sie erfolgreich?" ist der Tagungsbericht zur gleichnamigen Veranstaltung im November 2019 auf der Insel Vilm. Er wurde jetzt vom Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht und erscheint in der Publikationsreihe "Landwirtschaft und Naturschutz im Dialog".

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Biodiversitätsfördernde Maßnahmen auf landwirschaftlichen Betrieben

(ibv) Beteiligte von 15 Biodiversitätshöfe-Netzwerken kamen Ende letzten Jahres bei einer vom IBV und der Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) organi-sierten Veranstaltung zusammen. Es ging dabei um den Erfahrungsaustausch zwischen den Netzwerken und eine engere Zusammenarbeit. Ein Wunsch war es, die Publikationen der Netzwerkakteure zu biodiversitätsfördernden Maßnahmen gesammelt anzubieten. Diese sind nun im Informationsystem Genres auf der Übersichtsseite zu den Netzwerken Biodiversitätsbetriebe verfügbar und soll stetig erweitert werden.

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Kommunen für biologische Vielfalt

(ibv) Welche Möglichkeiten haben Kommunen, um die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft zu fördern? Die Handlungsmöglichkeiten von Städten und Gemeinden, um die biologische Vielfalt zu fördern, sind vielfältig, Städte können Einfluss nehmen, wie ihre  Flächen bewirtschaftet werden, sie können Bildungsangebote anbieten und vieles mehr. Die Broschüre "Artenreichtum durch nachhaltige Nutzung - Kommunale Handlungsspielräume zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft" der Kommunen für biologische Vielfalt stellt Beispiele für kommunales Engagement vor. 

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Biologische Vielfalt auf Pilgerwegen

(ibv) Einen etwas anderen Blick auf die Biologische Vielfalt gibt dieses Buch. Der Autor ist Biologe und Theologe und verbindet in diesem Buch beide Themen miteinander. Das Buch beschreibt vier Pilgerwege im bayrischen Alpenraum. Den Gedanken der Wege-Namensgeber Benedikt, Franziskus, Hildegard und Jakob werden farbenprächtige und anschauliche Beschreibungen der biologischen Vielfalt am Wegesrand hinzugefügt. Kulturland-schaften, wie Moore oder Bergwiesen und ihre typischen Arten werden anschaulich beschrieben und ihre Bedeutung für Natur und Mensch erklärt. Dieses wunderschöne, etwas andere Buch beschreibt vier Pilgerwege im bayrischen Alpenraum. Den Gedanken der Wege-Namensgeber Benedikt, Franziskus, Hildegard und Jakob werden farbenprächtige und leicht verständliche Beschreibungen  der biologsichen Vielfalt am Wegesrand hinzugefügt. Ob typische Pflanzenarten oder typische Kulturlandschaftenwerden hier gegangen. Auf diesen Wegen wird man begleitet von den Gedanken der Wege-Namensgeber und von den Diese etwas andere Publikation beschreibt ausgesuchte Pilgerwege im bayrischen Alpenraum. Bechrieben werden vier Wander-pilger-Wege. Der Blick geht auf die biologische vielfalt, der man auf deisen Wegen begegnet, das fängt mit Beschreibung von den verschiedenen Pflanzenarten an aber auch typische kulturlandschaften und ihre Bedeutung für mensch und Natur werden farbenfroh und leicht verständlich beschrieben. Das alles in Verbindung mit den spirituellen Gedanken der Wege-Namensgeber führt zu einem etwas anderen Blick auf den Reichtum der natur.

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Veranstaltungen

Geobon Open Science Conference - Biodiversity Monitoring post 2020

» Virtuell, 6. - 10. Juli 2020

Save the date: Fachkongress Stadt-grün naturnah

» 15. Oktober 2020

Eucarpia Rye Symposium

» Wernigerode, 20. - 23. Juni 2021
Nachweise für in diesem Newsletter verwendete, nicht eigene Bilder in der Reihenfolge der Abbildungen (von oben nach unten): Headerfoto:  © FotoliaFloydine, Bild1 Leicoma: © Hybridschweinezuchtverband Nord/Ost e.V., Bild3 Wurst: © Katharina Menger, Bild4 Sachsenhuhn: © Sandro Tenne/Biosphärenreservatsverwaltung, Bild6 Tausend Gärten: © Ulrike AufderHeide, Bild7 EVA: © Albrecht Serfling/JKI, Bild8 Weinberg: © Pixabay/Matthias Böckel, Bild9 Saison-Lieblinge: © RalphLehnerCH Allschwil, Bild10 Sortenschätze: © Alexandra Becker, Bild11 Nisthilfe: © Lara Lindermann, Bild14 Ernteerhebung: © Konica Minolta Digital Camera, Bild17 Newsletter: © FAO, Bild18 GAP-Reform: © Norbert Röder, Bild19 Bienendiversitätsmonitoring: © JKI/Institut für Bienenschutz, Bild20 Nahrungspflanzen Insekten: © Stefan Abrahamczyk, Bild21 Tagungsbericht Demobetriebe: © Laura Sutcliffe, Bild23: © kommbio, Bild24: © oekom Verlag

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