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Newsletter zur biologischen Vielfalt
in Landwirtschaft und Ernährung

12. Ausgabe vom 20.02.2020
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Liebe Leserinnen und Leser,

Herzlich willkommen zur 12. Ausgabe unseres Newsletters zur biologischen Vielfalt in Landwirtschaft und Ernährung. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns über Anregungen.

Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Der Newsletter erweitert das bestehende und Ihnen vielleicht schon bekannte News-Angebot des IBV unter www.genres.de. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, sich hier vom Newsletter abzumelden.

Meldungen
Marienkäfer
Symposium Agrarmonitoring am 26.-27. März 2020 in Berlin - jetzt noch anmelden

(ibv) Sie sind in Monitoringaktivitäten zur biologischen Vielfalt involviert oder daran interessiert? Dann kommen Sie zum Symposium "Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften" am 26. und 27. März 2020 in Berlin. Hier werden die aktuellen Aktivitäten im Bereich Monitoring der biologischen Vielfalt in Deutschland beleuchtet und die Möglichkeit zum Austausch gegeben. Angesprochen sind Interessierte aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Verbänden, der Praxis und Privatpersonen. Das Symposium wird veranstaltet von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut und dem Julius Kühn-Institut. Die Anmeldung ist noch bis zum 18. März möglich.

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ABS_DNA-Reagenzglas
Austausch "digitaler Sequenzdaten" nicht nur bei Corona-Virus dringend

(ibv) Der Kampf gegen das Corona-Virus zeigt, dass internationale Zusammenarbeit und ein zügiger Austausch von Informationen entscheidend sind. Nur durch die Herausgabe der genetischen Sequenzdaten des Virus war es so schnell möglich, Diagnoseverfahren zu entwickeln. Auch bei drängenden Problemen der Erhaltung der biologischen Vielfalt oder der Ernährungssicherung ist eine effektive internationale Zusammenarbeit wichtig. Der Umgang mit sogenannten „digitalen Sequenz-informationen“ (DSI) ist jedoch international umstritten. Es wird befürchtet, dass Regelungen zum Vorteilsausgleich bei der Nutzung genetischer Ressourcen durch die freie Nutzung von Sequenzdaten unterlaufen werden könnten. Das Thema steht bei den Vereinten Nationen im Oktober 2020 auf der Tagesordnung, wenn der neue Rahmen für die Biologische Vielfalt Post 2020 verabschiedet werden soll.

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BMEL unterstützt Globalen Aktionsplan für „vergessene Kulturpflanzen“

(ibv) In den letzten Jahren haben eine Reihe von Initiativen dazu beigetragen, die Wahrnehmung für „vergessene Kulturpflanzen“ zu verbessern. Das BMEL unterstützt nun ein Projekt, dessen Ziel es ist, einen international abgestimmten Konsens über einen Aktionsplan für vergessene Kulturpflanzen zu erlangen – ein wichtiger Schritt, um diese wieder sichtbarer zu machen und damit die Lebensgrundlage insbesondere von Kleinbauern und Frauen in ländlichen Räumen zu verbessern.

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BMEL stellt Diskussionspapier zur Ackerbaustrategie vor

(ibv) Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat am 19. Dezember 2019 ein Diskussionspapier zur Ackerbaustrategie 2035 vorgestellt. Mit dieser Strategie schafft das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Diskussionsgrundlage zur Weiterent-wicklung des Ackerbaus in Deutschland. Als Handlungsfelder sind unter anderem eine Erhöhung der Kulturpflanzenvielfalt, Erweiterung der Fruchtfolge und eine Verstärkung der Biodiversität in der Agrarlandschaft genannt. 

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EU-Projekt GenResBridge stärkt Zusammenarbeit bei Genetischen Ressourcen

(ibv) Das EU-Projekt GenRes Bridge hat zum Ziel, eine Europäische Strategie für Genetische Ressourcen zu entwickeln und die Zusammenarbeit der drei Europäischen Netzwerke für pflanzen- (ECPGR), tier- (ERFP) und forstgenetische (EUFORGEN) Ressourcen zu stärken. Die Arbeiten zur Europäischen Strategie für Genetische Ressourcen werden vom IBV koordiniert. Das EU-Projekt GenRes Bridge hat zum Ziel, eine Europäische Strategie für Genetische Ressourcen zu entwickeln und die Zusammenarbeit der drei Europäischen Netzwerke für pflanzen- (ECPGR), tier- (ERFP) und forstgenetische (EUFORGEN) Ressourcen zu stärken. Die Arbeiten zur Europäischen Strategie für Genetische Ressourcen werden vom IBV koordiniert.

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Ausbau der Förderung gefährdeter Nutztierrassen in Sachsen

(ibv) Das Leicoma-Schwein ist mit nur noch wenigen Tieren die am stärksten gefährdete Schweinerasse in Deutschland. Die Zucht des Leicoma Schweins sowie der Bunten und Weißen Deutschen Edelziege kann fortan auch in Sachsen gefördert werden. Förderfähig sind in Zuchtbüchern tierzuchtrechtlich anerkannter Zuchtverbände eingetragenen Zuchttiere.

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BeeeDNA – Wildbienen-Monitoring per Umwelt-DNA aus Nisthilfen

(thünen-institut) Wildbienen haben als Bestäuber in Agrarökosystemen eine besondere Bedeutung. Deshalb werden für das zukünftige Wildbienen-Monitoring in Agrarlandschaften bestandsschonende Erfassungsmethoden entwickelt, die es erlauben, nicht nur Wildbienen anhand von Umwelt-DNA in Nisthilfen nachzuweisen, sondern auch Informationen über trophische Interaktionen, Nahrungsressourcen und Pestizidrückstände zu liefern. Dazu werden am Thünen-Institut für Biodiversität molekularbiologische Methoden erprobt, entwickelt und optimiert, die langfristig Zusammenhänge zwischen Bestandsent-wicklungen von Wildbienen und ihrer Umwelt aufzeigen zu können. Wildbienen sind von besonderer Bedeutung für die Erbringung von Bestäuberleistungen in Agrarökosystemen. Deshalb werden für das zukünftige Wildbienen-Monitoring in Agrarlandschaften bestandsschonende Erfassungsmethoden entwickelt, die es erlauben, nicht nur Wildbienen anhand von Umwelt-DNA in Nisthilfen nachzuweisen, sondern auch Informationen über trophische Interaktionen, Nahrungsressourcen und Pestizidrückstände zu liefern. Dazu werden am Thünen-Institut für Biodiversität molekularbiologische Methoden erprobt, entwickelt und optimiert, um langfristig Zusammenhänge zwischen Bestandsentwicklungen von Wildbienen und ihrer Umwelt aufzeigen zu können.Projekt „Können Fische die ökologische Qualität von Fließgewässern verbessern?“ wurde ausgewählt, um im Juni 2020 auf der Woche Umwelt präsentiert zu werden. Grundlage des Projektes ist ein vom BMEL gefördertes, abgeschlossenes Modell- und Demonstrationsvorhaben, in dem die große Bedeutung der Gewässersedimente, die Folgen von Nährstoffeinträgen und die hohe Relevanz einheimischer Fische für die ökologische Qualität der Fließgewässer untersucht wurde. In dem aktuell laufenden Folgeprojekt werden diese Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Biomanipulation im praktischen Gewässerschutz angewendet. Die Projekte sind in intensiver Kooperation zwischen ehrenamtlichen Naturschützern, der Uni Koblenz-Landau und freiberuflichen Fischereibiologen entstanden.

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Monvia Logo
MonViA- Homepage veröffentlicht

(ibv) Wie steht es um die die biologische Vielfalt in Agrarlandschaften? Und wie wirkt sich die Veränderung der biologischen Vielfalt auf die landwirtschaftliche Produktion aus? Das neu gestartete Verbundvorhaben MonViA beantwortet diese und weitere Fragen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) arbeiten das Thünen-Institut, das Julius Kühn-Institut und das IBV der BLE gemeinsam daran, die biologische Vielfalt von der Landschaft bis in den Boden "sichtbar" zu machen. Das Webangebot von MonViA informiert über die zahlreichen Projekte des Verbundvorhabens.

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Schaf schafft Landschaft
"Schaf schafft Landschaft"...

(ibv) …heißt ein neues Projekt, das die Landschafts- und Artenvielfalt der Region „Werratal mit Hohem Meißner und Kaufunger Wald“ durch die Förderung der Schäferei bewahren möchte. Dabei profitieren wertvolle Kulturlandschaftsbiotope innerhalb und außerhalb von Schutzgebieten gleichermaßen. Besonderen Wert legt das Projekt auf die Schaffung nachhaltiger Strukturen, den Aufbau von Kooperationsnetzwerken und den Einsatz gefährdeter Schafrassen wie Leineschaf oder Rhönschaf zur Landschaftspflege.

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BMEL gefördertes Projekt auf Woche der Umwelt 2020

(ibv) Das Projekt „Können Fische die ökologische Qualität von Fließgewässern verbessern?“ präsentiert sich im Juni 2020 auf der Woche der Umwelt. Grund-lage des Projektes ist ein von BMEL gefördertes, abgeschlossenes Modell- und Demonstrations-vorhaben. In diesem wurden die Bedeutung der Gewässersedimente, die Folgen von Nährstoff-einträgen und die hohe Relevanz einheimischer Fische für die ökologische Qualität der Fließgewässer untersucht. In dem aktuell laufenden Folgeprojekt werden diese Erkenntnisse im praktischen Gewässerschutz angewendet. Die Projekte sind in intensiver Kooperation zwischen ehrenamtlichen Naturschützern, der Uni Koblenz-Landau und freiberuflichen Fischereibiologen entstanden. Das Projekt „Können Fische die ökologische Qualität von Fließgewässern verbessern?“ wurde ausgewählt, um im Juni 2020 auf der Woche Umwelt präsentiert zu werden. Grundlage des Projektes ist ein vom BMEL gefördertes, abgeschlossenes Modell- und Demonstrationsvorhaben, in dem die große Bedeutung der Gewässersedimente, die Folgen von Nährstoffeinträgen und die hohe Relevanz einheimischer Fische für die ökologische Qualität der Fließgewässer untersucht wurde. In dem aktuell laufenden Folgeprojekt werden diese Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Biomanipulation im praktischen Gewässerschutz angewendet. Die Projekte sind in intensiver Kooperation zwischen ehrenamtlichen Naturschützern, der Uni Koblenz-Landau und freiberuflichen Fischereibiologen entstanden.

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Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau: Engagement für Biologische Vielfalt ausgezeichnet

(ibv) Auf der Internationalen Grünen Woche wurden die diesjährigen Preisträger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau ausgezeichnet. Alle drei Preisträger setzen sich für die Biologische Vielfalt ein. Zum Beispiel durch umfangreiche Naturschutz-maßnahmen in der Agrarlandschaft, durch die Zucht und Haltung einer gefährdeten Rinderrasse und durch die Anlage und Pflege von Streuobstflächen mit alten Obstsorten.

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Bioland_Muensterland
Erste umfassende Biodiversitäts-Richtlinie von Bioland

(bioland) Als erster deutscher Bioanbauverband hat Bioland eine umfassende Biodiversitäts-Richtlinie erarbeitet, die 2021 in Kraft tritt. Denn eine verantwortungsvolle Landnutzung ist für viele heimische Arten der Schlüssel ihres Überlebens. Mit dieser Richtlinie und seinen mehr als 8.000 Mitgliedern bringt Bioland den Erhalt der Biodiversität mit weitreichendem Effekt in die Breite.  

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Obst-Arboretum Olderdissen - Apfelsorten-Vielfalt

(Obst-Arboretum Olderdissen) Das ‚Obstarboretum Olderdissen’ ist eine rund 350 Apfelsorten umfassende Sammlung traditioneller Apfelsorten in Bielefeld, angelegt in den Jahren 1995-2000. Die Pflanzung wird biologisch bewirtschaftet, wobei – anders als bei den meisten Obstbetrieben des Biologischen Anbaus – auf die Verwendung von Schwefel und Kupfer verzichtet wird. Seit 2015 gibt es auch einen Hofladen, in dem die ganze Vielfalt der alten Sorten angeboten wird. Interessant ist das Angebot für viele Apfelallergiker, die die meisten der alten Sorten gut vertragen.

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Logo Thünen Institut
Genom der Weißtanne entschlüsselt

(ibv) Die Weißtanne gewinnt an Wichtigkeit, da ihr im Zuge des Klimawandels eine wachsende Bedeutung für den zukünftigen Aufbau anpassungsfähiger Wälder zugesprochen wird. Deshalb wird sie vielerorts als Alternative zur wirtschaftlich bedeutsamen Fichte angesehen. Außerdem wird sie schon heute über die Grenzen ihres natürlichen Verbreitungsgebietes erfolgreich angebaut. Dank internationaler Zusammenarbeit ist es nun gelungen das Genom der Weißtanne (Abies alba) zu entschlüsseln, dies hilft dabei, die Züchtungsarbeiten der Weißtanne zu erleichtern und in kürzeren Zeiträumen zu Ergebnissen zu gelangen. Dabei ist sie erst die sechste Nadelbaumart bei der dieser Durchbruch erzielt wurde.

 

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Das Europäische Netzwerk INTEGRATE
Das Europäische Netzwerk INTEGRATE

(integrate) Das 2016 gegründete Europäische Netzwerk INTEGRATE fördert Waldmanagement-Ansätze mit dem Ziel, Naturschutz in nachhaltige Waldwirtschaft zu integrieren. Dabei arbeitet das Netzwerk auf drei Ebenen und involviert Vertreter*innen von Politik, Forstpraxis und Wissenschaft. INTEGRATE hat derzeit 19 Mitgliedsstaaten, deren Vorsitz jährlich wechselt. Das European Forest Institute (EFI) unterstützt die Arbeit des Netzwerks sowohl wissenschaftlich als auch organisatorisch.

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Wald Marteloscop
Klassenraum im Wald

(ibv) Im Rahmen von BMEL- geförderten Projekten hat das Europäische Forst Institut (European Forest Institute, EFI) in den vergangenen Jahren mittlerweile 94 sogenannte „Marteloskopflächen“ in ganz Europa installiert. Dafür werden sowohl der ökologische als auch der ökonomische Wert aller Bäume auf ca. 1 ha großen Waldflächen erfasst. Ziel ist es, auf diesen Flächen waldbauliche Entscheidungen zu simulieren, die dafür sensibilisieren, Naturschutzaspekte dauerhaft in die Forstwirtschaft zu integrieren.

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Förderprogramme/Bekanntmachungen/Ausschreibungen
Förderaufruf BMEL Waldnaturschutz
BMEL-Förderaufruf  zu Waldnaturschutz
(ibv) Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) startete am 16. Januar 2020 den Förderaufruf „Kommunikation für Waldnatur-schutz und nachhaltige Waldbewirtschaftung“. Über das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ werden Vorhaben zu sieben Aspekten dieses Themas gefördert. Projektvorschläge können bis zum 18.05.2020 bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe eingereicht werden.
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Wettbewerb "Naturstadt" ist gestartet!
Wettbewerb "Naturstadt" ist gestartet!

(kommbio) Der Wettbewerb "Naturstadt" richtet sich an alle Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland. Gesucht sind Projektideen zur Förderung von Stadtnatur und zum Schutz von Insekten in Siedlungsräumen. Die 40 besten Projektideen werden als Zukunftsprojekte ausgezeichnet und mit jeweils 25.000 Euro prämiert. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2020. Der
Wettbewerb wird vom Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt e.V. durchgeführt.

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Förderaufruf BMEL Waldnaturschutz
Echt Kuhl! Schulwettbewerb
(ibv) Der diesjährige Schulwettbewerb "Echt Kuhl" dreht sich um den Klimawandel und den Klimaschutz in der Landwirtschaft. Unter dem Motto "Klima. Wandel. Landwirtschaft. - Du entscheidest!" können Kinder und Jugendliche herausfinden, wie man die Landwirtschaft und die Ernährung nachhaltiger machen kann, und warum die Nachhaltigkeit im Alltag wichtig ist. Beiträge können bis zum 3. April 2020 eingereicht werden. Es gibt tolle Preise zu gewinnen.
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Berichte von Veranstaltungen
Landwirte für Biodiversität
Landwirte für Biodiversität

(nova-institut) „Vielfältige Landschaft gemeinsam gestalten – Landwirte engagieren sich für Biodiversität“ lautete das Motto des Fachforums, das am 23. Januar in Berlin beim Zukunftsforum Ländliche Entwicklung stattfand. Es ging um vorbildliche Praxisbeispiele und aktuelle Ansätze, wie die Zusammenarbeit vor Ort gelingen kann. Veranstalter waren Deutsche Stiftung Kulturlandschaft (DSK), Bundesamt für Naturschutz (BFN), Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Umweltstiftung Michael Otto (UMO), Deutscher Bauernverband (DBV) und UN-Dekade Biologische Vielfalt.

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Welche ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen sind notwendig, um die Artenvielfalt zu fördern?

(franz) Im Rahmen des F.R.A.N.Z.-Projektes gaben Betriebsberater Holger Pfeffer (Koordinierungsstelle Brandenburg-Berlin des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege) und die Wissenschaftlerinnen Ineke Joormann (Thünen-Institut für Ländliche Räume) sowie Nataliya Stupak (Thünen-Institut für Betriebswirtschaft) ein Interview über Naturschutz-beratung, Maßnahmenkosten und erforderliche Rahmenbedingungen, um Biodiversitätsmaßnahmen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen umzusetzen. Neben Finanzierungsmöglichkeiten ging es auch um  die Notwendigkeit angebotener Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen.

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Gruppenfoto Monvia
MonViA- Jahrestreffen in der BLE

(ibv) Am 12. und 13. Dezember 2019 kamen die Beteiligten des Verbundvorhabens MonViA - Bundesweites Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zum Austausch und zur weiteren Planung zusammen. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bearbeiteten dabei grundlegende Fragen zur Entwicklung des Monitorings. In einer Reihe von Workshops ging es unter anderem darum, zu identifizieren, welche Indikatoren geeignet sind, Veränderungen in Agrarlandschaften und deren Ursachen abzubilden.

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Aus nationalen, europäischen und internationalen Gremien
Erstes Treffen der ECPGR Arbeitsgruppe Berries
Erstes Treffen der Europäischen ECPGR- Arbeitsgruppe "Beerenobst (Berries)"

(jki) Vom 14. bis 16. Januar 2020 fand das erste Treffen der neugegründeten ECPGR Arbeitsgruppe Berries in Dresden in Zusammenarbeit mit dem Julius Kühn-Institut, Institut für Züchtungsforschung an Obst statt. Insgesamt berichteten Teilnehmende aus 17 Ländern über den Status der genetischen Ressourcen von Beerenobst in ihren Sammlungen. Die Erhaltungs- und Züchtungsaktivitäten konzentrieren sich hauptsächlich auf Erdbeere, Himbeere, Brombeere, Heidelbeere und Johannisbeere, aber auch Minorarten wie Preiselbeere, Holunder, Myrte u.a. werden teilweise bearbeitet. Das nächste Ziel der Arbeitsgruppe ist eine Bestandsaufnahme von genetischen Ressourcen bei Beerenobst in Europa.

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Publikationen
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Neue Rote Liste der einheimischen Nutztierrasssen

(ibv) Mit der inzwischen sechsten Ausgabe der Roten Liste veröffentlicht die BLE die aktuellen Bestandszahlen der einheimischen Nutztierrassen in Deutschland. Gute Nachrichten gibt es vom Rhönschaf. Die Bestände haben sich so gut entwickelt, dass das Rhönschaf in der aktuellen Erhebung als „nicht gefährdet“ eingestuft werden kann. Und dennoch: Von den insgesamt 77 einheimischen Nutztierrassen von Pferd, Rind, Schwein, Schaf und Ziege, sind 54 Rassen gefährdet. Handlungsbedarf gibt es vor allem bei den Rinder-rassen. Die Broschüre stellt alle einheimischen Nutztierrassen in einem kurzen Steckbrief vor.

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Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Neue Stellungnahme: Effizienter Waldnaturschutz – Erfolgsorientiert statt flächenorientiert
(ibv) Der Wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik und der Wissenschaftlichen Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen beim BMEL haben die gemeinsame Stellungnahme „Wege zu einem effizienten Waldnaturschutz in Deutschland“ veröffentlicht. Die Stellungnahme ist fokussiert auf den Erhalt überlebensfähiger und sich austauschender Populationen aller heimischen Waldarten und unterbreitet Vorschläge für einen effizienten Waldnaturschutz sowie zur Honorierung diesbezüglicher Leistungen.
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Bienen Nisthilfe
Biodiversität wirkt sich positiv auf landwirtschaftliche Erträge aus

(ibv) Um den Zusammenhang zwischen Ackerbau, oberirdischer Biodiversität und Ökosystemleistungen für die Landwirtschaft zu verstehen, haben über 100 Forschende aus der ganzen Welt Datensätze von zahlreichen Studien aus aller Welt mit Fokus auf Bestäubung und natürliche Schädlingsbekämpfung analysiert. Es wurde deutlich, dass eine hohe Biodiversität positive Einflüsse auf die landwirtschaftlichen Erträge hat, die Effekte sind umso höher je größer die Artenvielfalt und je kleinstrukturierter die Agrarlandschaft ist.

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Titelbild AgrarNatur-Ratgeber
Agrar-Natur-Ratgeber: Arten erkennen, Maßnahmen umsetzen, Vielfalt bewahren

(ibv) Dieser Ratgeber ist ein praxisnahes Handbuch für landwirtschaftsbetriebe, die Maßnahmen zur biologischen Vielfalt umsetzen wollen. Der Ratgeber enthält sowohl ausführliche Beschreibungen der einzelnen Maßnahmen die ein Betrieb umsetzen kann als auch knapp 50 Steckbriefe von agrarraum-typischen Pflanzen- und Tierarten, einschließlich ihrer  Lebensraumansprüchen und praktischen Hinweisen, wie diese Arten geschützt werden können. 

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Eckpunkte für eine Ackerbaustrategie

(bfn) Zum Schutz von Boden, Wasser, Luft, Klima und biologischer Vielfalt ist mehr Nachhaltigkeit im Ackerbau notwendig. Das ist die zentrale Botschaft des Expertenpapiers „Eckpunkte für eine Ackerbaustrategie“, das im Auftrag des Bundes-umweltministeriums erstellt wurde. Fünf Experten und Praktiker sprechen sich dafür aus, den Ackerbau wieder als komplexes System mit geschlossenen Nährstoffkreisläufen, weiten Fruchtfolgen und einem umweltverträglichen Pflanzenschutz zu verstehen.

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Bericht zum Zustand des Atlantisches Lachses 
(ibv) Die North Atlantic Salmon Conservation Organization (NASCO) hat aus Anlass des 2019 stattgefundenen Internationalen Jahr des Lachses, einen Bericht zum Zustand der Bestände des Atlantisches Lachses (Salmo salar) veröffentlicht. In dem Bericht wird anschaulich der Rückgang der Wildlachsbestände in den letzten Jahrzehnten illustriert. Darüber hinaus wird auch auf den soziökonomischen Wert und auf kulturelle Aspekte im Zusammenhang mit dem Lachs eingegangen. Unter anderem enthält der Bericht einen Artikel zur kulturellen und ökonomischen Bedeutung des ausgestorbenen Rheinlachses.
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Veranstaltungen

“Governing and managing forests for multiple ecosystem services across the globe”

»Bonn, 26. - 28. Februar 2020

Bioland-Imkertagung 

» Bovenden, 7. - 9. März 2020 

„Citizen Science - Neues Beteiligungsformat für die Agrar-, Forst-, Fischereiforschung und zu ländlichen Räumen?“ 

»Thünen-Institut für Biodiversität  in Braunschweig, 11.-12. März 2020

Verwertungsmöglichkeiten von Biomasse aus nassen Mooren

» Ritterhude, 18. März 2020

Slow Food Messe – Neue Messe Stuttgart

» Stuttgart, 16. - 19. April 2020

Naturschutz im dänischen Wald – Meeting des Europäischen Netzwerk INTEGRATE

» Grib-Wald/Hillerød, Dänemark, 29.-30. April 2020

World Fish Migration Day - Connecting fish, rivers and people

» Weltweiter Aktionstag, 6. Mai 2020

International Symposium on Rye Breeding & Genetics

» Wernigerode, 21. - 24. Juni 2020

Deutscher Landschaftspflegetag 2020
„Kooperativ Herausforderungen anpacken!“

» Potsdam, 24. – 26. Juni 2020

Rasseschau Limpurger Rind – Marktplatz Schechingen

» Schechingen, 27. Juni 2020

Marteloscopes as outdoor learning sites –
experiences so far and what next?

» Kandern, Deutschland und Basel, Schweiz, 7.-8. Juli 2020

“How to balance forestry and biodiversity? A view across Europe”

» Kandern, Deutschland und Basel, Schweiz, 8.-10. Juli 2020

Backofenfest im Freilandmuseum  Freilandmuseum Wackershofen/Schwäbisch Hall

» Wackershofen, 26. September 2020
Nachweise für in diesem Newsletter verwendete, nicht eigene Bilder in der Reihenfolge der Abbildungen (von oben nach unten): Headerfoto:  © FotoliaFloydine, Bild2: © enot-poloskun – gettyimages.de, Bild3: Jai79Pixabay, Bild6: German Genetik/szv Baden-Württemberg, Bild6: German Genetic, Bild7: TI/Josephine Kulow, Bild9: Anya Wichelhaus, Bild12: Bioland Sonja Herpich, Bild13: Hans-J. Bannier, Bild15, integrate, Bild20: Mária Klaudies (DBV), Bild21:Philip Hunke/Viola Kranich/Thünen-Institut, Bild22: BLE, Bild23: JKI, Bild27: Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Bild28: TanteTati/Pixabay,

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Redaktion: Dr. Stefan Schröder | Telefon: 0228 / 6845 3243 | E-Mail: ibv@ble.de

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